Step8: Serengeti National Park

2 Tage Serengeti National Park - Zentral Serengeti

 

Kati Kati Tented Camp, Vierzelt

 

Kati kati heißt auf Swahili dazwischen. Hier sind wir also spätestens jetzt mittendrin in Grzimeks Welt. Das Serengeti Kati Kati Tented Camp ist ein mobiles Camp, das seine Zelte viermal jährlich an immer anderen Orten in Tansanias größtem Nationalpark aufschlägt und dabei in der Nähe der umherziehenden Tierherden bleibt. Es gibt keinerlei luxuriöse Übertreibungen, aber aller notwendiger Komfort wird geboten.


16.08.2018:

Heute sind wir um 8:00 Uhr in Richtung dieses Kati Kati Camp gestartet. Auf dem Weg dorthin bekommen wir allerlei zu sehen. Zunächst erblicken wir wieder Zebras, Gnus und Antilopen - ein inzwischen gewohntes Bild für uns. Die Landschaft wechselt häufig, beeindruckend ist diese unendliche Weite. Godlove repartiert dann irgendwann ganz flott ein liegengebliebenes Auto. Er kennt sich auch damit aus und hilft somit drei Leuten in der Wildnis weiter. Es ist gut zu wissen, dass er solch ein Allroundtalent ist. 

Nachdem die Safari weitergeht, biegt Godlove urplötzlich links ab. Weit entfernt sehen wir auf einem Baum einen dösenden Leoparden. Zu seinen Pfoten, gut in einer Astgabel gesichert, hängt seine Beute, ein Impala. Welch ein Glück wir haben, dass wir das prächtige Tier beobachten dürfen. Dann fahren wir weiter und sehen vier Löwen. Ein Weiterer versteckt sich unter einem Felsen und schläft. Godlove hat ein super Gespür und sehr gute Augen. Bis wir die Tiere sehen dauert es immer eine Weile länger. Unser Mittagessen nehmen wir heute einfach im Auto zu uns, da wir zu weit von einer Picknickstelle entfernt sind. Das ist aber auch mal ganz lustig. - Nur die Buschtoilette birgt ein paar spannende Augenblicke.

Dann halten wir am Hippopool. Schade, dass es keine Handys mit Geruchsaufnahme gibt. Dieser Gestank war unbeschreiblich. Die Hippos (nachtaktive Tiere) lagen nur faul und kackend im Wasser. Sie suhlten sich in ihrem Kot. EKELHAFT

Entfernt döst ein Krokodil.

Um 15:00 Uhr sind wir schon am Camp angelangt. Für Safarireisende wahrscheinlich ungewöhnlich früh, doch wir genießen es am Zelt zu chillen. Zudem müssen die ganzen Eindrücke verarbeitet werden. Nachdem Jakob schon zweimal beim Fahren schlecht wurde, haben wir das Tempo etwas gedrosselt und empfinden es auch als sehr angenehm. 

 

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Leopard mit Impala.
Leopard mit Impala.
Löwin und die scheinbare Unendlichkeit der Serengeti
Löwin und die scheinbare Unendlichkeit der Serengeti
17.08.2018
Nach einer ruhigen und erholsamen Nacht (es kicherten nur machmal die Hyänen) frühstückten wir ausgiebig im Kati Kati Camp.
Danach ging’s auch schon los. Voller Vorfreude kletterten wir in den wieder frisch entstaubten Landcuiser von Godlove um den Süden der Seregeti zu erkunden. Diese unendliche Weite war nicht das einzige was uns überwältigen sollte. Wir sahen tatsächlich alle paar Minuten ein neues Highlight. Sicherlich gehört viel Glück dazu, aber auch ein glückliches Händchen von Godlove. Er scheint immer schon vorher zu wissen, wo die Tiere sind und was sie denken.
Zunächst kreuzte unseren Weg eine Büffelherde von bestimmt 1000 Tieren dann sollten wir überwiegend Katzen sehen.
Von einem Serval angefangen, bis zu Leoparden, Geparden und natürlich einer Menge Löwen. Zwei berührten jeweils sogar unser Auto, so dicht waren wir dran. Anschließend gab es noch spannende Begegnungen mit Elefantenherden die uns umkreisten.
Godlove hat ein gutes Näschen für den Augenblick
Godlove hat ein gutes Näschen für den Augenblick